Berufsbilder - Treuhänder, Vermögensverwalter

 

Treuhänder

Die Bezeichnung Treuhänder ist gesetzlich nicht geschützt – jeder kann sich so nennen.

Im Gegensatz dazu ist der Titel Treuhänder mit eidgenössischem Fachausweis* ein eidgenössisches Diplom und damit eine gesetzlich geschützte Bezeichnung. Nur Absolventen, die die mehrstufigen Prüfungen erfolgreich absolviert haben, sind berechtigt diese Bezeichnung zu tragen. Die Ausbildung Treuhänder mit FA ist sehr anspruchsvoll – nur ca. 22 Prozent der jährlichen Teilnehmer absolvieren den Lehrgang erfolgreich.

Ein Treuhandunternehmen das bei einem der zwei grossen Interessenverbände angeschlossen ist (Treuhand Suisse oder Expert Suisse), wird zudem von diesen Berufsverbänden vor der Aufnahme genau geprüft. Die Firmen, resp. deren Vertreter, müssen u.a. über eine anerkannte, fachbezogene Ausbildung verfügen, regelmässig Fortbildungen absolvieren und einen einwandfreien Geschäftsgang gewährleisten.

Mehr erfahren: www.treuhandbranche.ch / www.treuhandsuisse.ch / www.expertsuisse.ch

 

Vermögensverwalter

Vermögensverwalter benötigen für die Berufsausübung eine Bewilligung der FINMA. Ihre Tätigkeit wird regelmässig von unabhängiger Stelle geprüft. Vermögensverwalter müssen sich zwecks Überwachung entweder der FINMA oder einer SRO** anschliessen und regelmässig Weiterbildungen besuchen.

Die FINMA prüft vor der Zulassung die Qualifikation und den Leumund eingehend. So müssen u.a. Lebenslauf, Berufsbildung, ein Betreibungs- und ein Strafregisterauszug eingereicht werden.

Nur ca. 15 Prozent der Treuhänder genügen diesen hohen Anforderungen und sind zugleich als Vermögensverwalter tätig.

Mehr erfahren: www.finma.ch

 

TVR Treuhand AG, Mandatsleiter

Der Mandatsleiter, Christian R. Ragni, resp. die TVR Treuhand AG, hat die vorerwähnten Ausbildungen und Zulassungen erworben und erfüllt die Voraussetzungen nachhaltig.

Die TVR Treuhand AG und deren Mitarbeitende haben sich das Berufsgeheimnis auferlegt und sich durch die Zusammenarbeit mit einer Bank der Einhaltung des Bankgeheimnisses verpflichtet.

 


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*Früher eidg. dipl. Treuhänder

Die Treuhänderprüfung ist eine eidgenössische Berufsprüfung gemäss Art. 28 des Bundesgesetzes über die Berufsbildung vom 13. Dezember 2002 (BBG). Wer die Prüfung bestanden hat, erhält den eidgenössischen Fachausweis. Dieser ist eine Urkunde, die bezeugt, dass der Inhaber die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, die von einer qualifizierten Fachkraft im Treuhandwesen verlangt werden. Die Inhaber des Fachausweises sind berechtigt, folgenden gesetzlich geschützten Titel zu tragen: Treuhänderin/Treuhänder mit eidg. Fachausweis (Agente/Agent fiduciaire avec brevet fédéral
Fiduciaria/Fiduciario con attestato professionale federale /Certified Fiduciary, Federal Diploma of Higher Education).

Die Treuhänderprüfung verlangt neben dem theoretischen Grundwissen eine umfassende praktische Berufserfahrung. Das Prüfungsniveau setzt die Fähigkeit zu analytischer Denkweise, zu Kombinationsvermögen im Zusammenhang mit Zahlen, zu gedanklichem Durchdringen eines Problems und zur Formulierung der Lösungen voraus.

** Selbstregulierungsorganisation